Die Altistin Martina Mikelic wurde am 7. Februar 1985 in Split in Kroatien geboren. In ihrer Schulzeit besuchte sie bereits die Musikschule "Josip Hatze". Nach der Matura begann sie 2003 ihr Studium in Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Gesang bei Gerhard Kahry, das sie 2007 mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Seitdem studiert sie in der Magisterklasse von Robert Holl Lied und Oratorium.

 

Bereits während ihres Studiums konnte sie als Solistin künstlerische Erfahrungen sammeln; sie wirkte u.a. in den Opernproduktionen Juliette von Bohuslav Martinù und als Arnalta in L’incoronazione di Poppea von Claudio Monteverdi mit. Als Solistin tritt sie u.a. regelmäßig in der Augustinerkirche, bei Konzerten im Ehrbar-Saal in Wien sowie zahlreichen Kirchenkonzerten und Messen im Stephansdom, der Karlskirche und der Annakirche auf.

 

2007 wurde sie bei den Salzburger Festspielen als Mitglied der Konzertvereinigung Wiener Staatsoper engagiert und war so in Eugen Onegin von P. I. Tchaikovsky unter Daniel Barenboim und Benvenuto Cellini von H. Berlioz unter Valérie Gergiev zu sehen. Außerdem sang sie unter Ricardo Muti Lélio ou Le Retour á la vie op.14b von Hector Berlioz und unter Nikolaus Harnoncourt Intende voci von Franz Schubert.

 

Im Sommer 2008 sang sie beim Carinthischen Sommer in Mary of Egypt von John Tavener "The Voice / Mother of God".

 

In der Saison 2008/09 war sie in der Wiener Volksoper u.a. in Die Zauberflöte von W. A. Mozart, in Tiefland von Eugen d’Albert und in Hoffmanns Erzählungen von J. Offenbach zu sehen.

 

Martina Mikelic

 

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