Der junge österreichische Bass Florian Köfler, geboren 1990 in Tirol, studierte in seiner Schulzeit am Musikgymnasium Innsbruck zunächst Tuba am Tiroler Landeskonservatorium und war Mitglied namhafter Jugendorchester wie dem Wiener Jeunesse Orchester, der Jungen Philharmonie Wien und Substitut des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck.

 

Nach der Matura begann er 2010/11 sein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Prof. Karlheinz Hanser. Parallel dazu wird er von KS Wicus Slabbert stimmlich betreut.

 

Erste professionelle Bühnenerfahrung sammelte er bei den Osterfestspielen Salzburg als Substitut der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. Im Rahmen seines Studiums war er im Schlosstheater Schönbrunn u.a. als Figaro und Bartolo (Le nozze di Figaro) sowie als Masetto und Leporello (Don Giovanni).

 

Seit 2013 ist er Stipendiat der Sic itur ad astra (siaa) foundation und hat im Juni 2014 erstmals die Titelpartie in „Hercules“ von Händel interpretiert. Sein Repertoire umfasst u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Don Basilio (Barbiere), Colline (La Boheme) und Gremin (Eugen Onegin).

 

Parallel zu seiner Tätigkeit auf der Opernbühne gilt sein künstlerisches Interesse der Konzert und Kirchenmusik sowie der Pflege des deutschen und russischen Kunstlieds. Im Herbst 2014 wird er im Herkulessaal der Münchner Residenz zu hören sein und gibt sein Debüt am Theater Regensburg als Conte di Monterone (Rigoletto).

 

Ab Februar 2015 gehört er fix zum Ensemble des Theaters Regensburg und ist dort u.a. in Händels Saul und Brittens The little Sweep zu erleben.

 

 

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