© Wolfgang Capek

© Wolfgang Capek

Wolfgang Capek

Wolfgang Capek, Jahrgang 1956, studierte an der Wiener Musikuniversität Klavier (Hans Kann, Hilde Langer-Rühl), Orgel (Herbert Tachezi), Komposition (Friedrich Neumann) und Kirchenmusik. 1978-1980 schloss er mit Diplomprüfungen, mehreren Auszeichnungen und dem Würdigungspreis ab. 1980 unternahm er weitere Studien über die französische Orgelmusik bei Louis Robillard (Lyon). 1987 Mag.art mit einer Diplomarbeit über die französische Orgelsymphonik bei Louis Vierne und Marcel Dupré. Wettbewerbspreise in Klavier ("Jugend musiziert") und Orgel (1975 und 1979 ARD-Wettbewerb München).

 

Seit 1976 ist er als Organist und Pianist tätig. Umfangreiche Konzertreisen führten ihn in Musikzentren der meisten europäischen Länder sowie den USA, Russland, Hongkong und Südkorea. Als Solist bzw. Kammermusiker hat er mit bedeutendsten in- und ausländischen Ensembles unter Dirigenten wie R. Frühbeck de Burgos, Thomas Hengelbrock, Georges Prêtre, Franz Welser-Möst, Peter Planyavsky zusammengearbeitet (u. a. Jongen’s Symphonie concertante, Poulenc’s Orgelkonzert, Strauss’ Alpensymphonie). Als Duo in der Besetzung Klavier-Orgel trat er zusammen mit Michael Gailit und Paul Gulda auf (u. a. mit österreichischen Erstaufführungen von Werken Marcel Duprés, Jean Guillous, Cesar Francks).

 

Seinen künstlerischen Rang dokumentieren zahlreiche Rundfunk-, Fernseh-, CD- und Schallplattenaufnahmen.

 

Neben seinen Konzertauftritten war er seit frühester Jugend auch als Kirchenmusiker tätig, u. a. an St. Paul-Döbling, der Pfarre Weinhaus, der Schubertkirche Lichtental, der Canisiuskirche. Seit 1984 ist er als Organist sowie seit 2005 auch als Leiter des Chores und der Orchestergemeinschaft der Marienkirche in Wien-Hernals verbunden; darüber hinaus ist er künstlerischer Leiter des "Hernalser Orgelfestes".

 

Mit September 2008 war er zunehmend in der Wiener Augustinerkirche engagiert und ist seit 1. September 2009 Titularorganist von St. Augustin.

 

Wolfgang Capek ist ao. Universitätsprofessor für Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine vielfältige musikalische Tätigkeit rundet er mit Kompositionen für Klavier, Orgel und Chor und mit Arrangements von Klavier- und Orchesterwerken für Orgel ab.

 

Kontakt:

Univ.-Prof. Mag. Wolfgang Capek
A 1010 Wien, Augustinerstraße 3
T:  +43 (0)676 464 03 75
E:  capek-w@mdw.ac.at

 

 

 

© Elmo Cosentini

© Elmo Cosentini

Elmo Cosentini

Geboren in Wien; Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien in den Studienrichtungen Komposition, Kirchenmusik, Orgel, Klavier und Musikleitung, davon in den drei Studienzweigen Korrepetition, Chordirigieren und Orchesterdirigieren; Abschlüsse mit Lehrbefähigung, Diplomen und Magisterium.

 

Mehrjährige Kapellmeistertätigkeit am Stadttheater Klagenfurt; Einladungen zu Konzerten als Pianist, Organist und Dirigent zu internationalen Festivals in Europa, den USA, Südafrika, China und Australien; Konzerte und Gastvorträge an diversen Universitäten sowie bei internationalen Festivals; Doktoratstudium und Vertragslehrer an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien für das Fach Partiturspiel.

 

Kontakt:

Dr. Elmo Cosentini
E:  elmo.cosentini@chello.at


 

 

 

© Elke Eckerstorfer

© Elke Eckerstorfer

Elke Eckerstorfer

Elke Eckerstorfer stammt aus Wels, Oberösterreich, besuchte das Linzer Musikgymnasium und begann ihr Klavierstudium am Brucknerkonservatorium. An der Universität für Musik in Wien studierte sie Orgel bei Rudolf Scholz und Michael Radulescu, Klavier bei Antoinette Van Zabner und Cembalo bei Wolfgang Glüxam. 2000/01 führte sie ein Studienaufenthalt an das Conservatoire National Supérieur de Paris in die Orgelklasse von Michel Bouvard und Olivier Latry.

 

Die Musikerin ist mehrfache Preisträgerin bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. 2. Preis und Publikumspreis beim XIV. internationalen Johann Sebastian Bach-Wettbewerb in Leipzig 2004. Als Organistin konzertierte sie u.a. im Mariendom und Brucknerhaus Linz, Stephansdom und Augustinerkirche Wien, Cathedral de Bourges, Basilica Pécs, Händel Haus Halle, Musikhochschule Kunitachi in Tokyo. Solistisch trat sie mit den Philharmonischen Orchestern Erfurt und Kiel, dem Brucknerorchester, dem Linzer Jeunesse Orchester und der Hochschulsinfonietta Wien auf.

 

Neben Aufnahmen für den Rundfunk und Mitwirkung bei verschiedenen CD-Produktionen sind von Elke Eckerstorfer eine CD mit dem Orgelgesamtwerk von Balduin Sulzer (2006) und eine CD der Reihe "Orgellandschaften Oberösterreich" an den Breinbauer Orgeln in Ottensheim und Gramastetten (2008) erschienen.

 

Elke Eckerstorfer unterrichtet an der Universität für Musik in Wien und der Musikschule Maria Anzbach.

 

Kontakt:

MMag. Elke Eckerstorfer
T:  +43 (0)699 81 72 85 51
E:  elkeeckerstorfer@yahoo.de

 

 

 

© Robert Kovács

© Robert Kovács

Robert Kovács

1976 in Ungarn geboren, bekam Robert Kovács seinen ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren und wandte sich mit elf der Orgel zu. Am Konservatorium in Budapest studierte er bei Endre Virágh, 1994 gewann er den 1. Preis beim Orgelfestival für junge Organisten in Ungarn.

 

Er setzte seine Studien für Kirchenmusik und Konzertfach Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. Er studierte u.a. bei Hans Haselböck und Peter Planyavsky (Orgel), Johannes Prinz und Erwin Ortner (Chorleitung) und schloss mit mehrfacher Auszeichnung ab. 1998 erhielt er den 2. Preis beim Internationalen Improvisationswettbewerb "Anton Heiller" in Wien. 2004 erreichte er die Endrunde beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Haarlem, bevor er dort 2006 den 1. Preis gewann.

 

Als Organist, Korrepetitor und Chorsänger wirkt er seit langem mit führenden Chören Wiens (Arnold Schönberg Chor, Wiener Kammerchor, Wiener Singverein und Concentus Vocalis). Als Mitglied der Wiener Choralschola engagiert er sich für den gregorianischen Gesang. Robert Kovács tritt mit Orchestern (bisher: Bremer Kammerphilharmonie, Camerata Salzburg, Wiener Symphoniker, RSO Wien, Tonkünstlerorchester NÖ) und mit namhaften Dirigenten (Fabio Luisi, Thomas Hengelbrock, Erwin Ortner, Peter Planyavsky, Dennis Russel Davies, Kristjan Järvi u.a.) – auch in Radio- und Fernsehübertragungen – regelmäßig auf.

 

Von 2001 bis 2003 lehrte er als Kirchenmusikreferent der Erzdiözese Wien Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel, und von 2004 bis 2006 war er hauptverantwortlicher Stiftsorganist in St. Florian bei Linz.

 

2008-2009 war Robert Kovács hauptverantwortlicher Organist der Augustinerkirche in Wien, 2009-2015 war er Domorganist und Kirchenmusikreferent in der Diözese Eisenstadt.

 

Im Oktober 2008 erhielt er beim Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Schlägl (OÖ) den 1. Preis und den Publikumspreis. Seine neue CD "Die symphonische Bruckner-Orgel von St. Florian" (aufgenommen im Stift St. Florian) mit Werken von Anton Bruckner und Franz Schmidt ist ebenfalls im Oktober 2008 erschienen.

 

Kontakt:

Mag. Robert Kovács
T:  +43 (0)699 18 20 03 35
E:  robikovi@gmail.com

 

 

 

© Peter Tiefengraber

© Peter Tiefengraber

Peter Tiefengraber

Peter Tiefengraber wurde 1991 geboren und wuchs in Pinkafeld (Burgenland/Österreich) auf. Nach Unterricht bei seinem Onkel (Klavier) und an der Musikschule Pinkafeld (Orgel) war er ab 2005 an der Kunstuniversität Graz, Institut Oberschützen, als außerordentlicher Student immatrikuliert. Von 2010 bis 2014 studierte er am Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt Orgel Konzertfach sowie Instrumentalpädagogik bei Ulrike Theresia Wegele und absolvierte die kleine Diplomprüfung und die Lehrbefähigungsprüfung mit Auszeichnung. Seit 2014 setzt er sein Orgelstudium bei Pier Damiano Peretti an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Hier studierte er außerdem ab Herbst 2011 Musiktheorie (Musiktheorie bei Gesine Schröder, sowie Analyse bei Marie-Agnes Dittrich). Dieses Studium schloss er 2016 mit einer Diplomarbeit über "Mahlers Schumann" erfolgreich ab – Verleihung des akademischen Grades "Magister artium". Zahlreiche Orgel-Meisterkurse besuchte er unter anderem bei Michael Radulescu, Ludger Lohmann, Jon Laukvik, Jürgen Essl, Luigi Ferdinando Tagliavini und Jean-Claude Zehnder.

 

Als Organist ist er sowohl im In- als auch im Ausland tätig. Konzerte in Deutschland und Frankreich runden seine bisherige Konzerttätigkeit ab. Seit 2015 ist er als Gastorganist an der Wiener Augustinerkirche und im Eisenstädter Dom tätig.

 

Einige musiktheoretische Beiträge wurden in jüngster Zeit veröffentlicht, darunter ein Beitrag zu Johann Nepomuk Davids "Gottesminneliedern", sowie zu Anton Bruckners "metrischen Ziffern".

 

Kontakt:

Mag. Peter Tiefengraber
T:  +43 (0)699 17 18 72 70
E:  peter.tiefengraber@gmx.at